Viele Familien, die in einer Wohnung ohne eigenen Garten leben, fragen sich vor der Anschaffung eines Welpen, ob das überhaupt gut funktionieren kann. Die gute Nachricht ist, dass ein Welpe auch ohne eigenen Garten bestens grossgezogen werden kann, solange der Alltag mit genügend Spaziergängen und Auslauf an anderen Orten sorgfältig geplant wird.
So gelingt der Alltag ohne eigenen Garten
Sucht in der Umgebung nach Grünflächen, Parks oder ruhigen Wegen, die regelmässig für Spaziergänge genutzt werden können, und plant von Anfang an mehrere kürzere Runden über den Tag verteilt ein. Ein Welpe braucht nicht unbedingt einen eigenen Garten, sondern vor allem regelmässige Gelegenheiten, draussen neue Eindrücke zu sammeln und sich zu bewegen.
Der Weg vom Wohnungseingang bis zur nächsten Grünfläche wird für den Welpen selbst schon zu einem kleinen Abenteuer voller neuer Gerüche und Eindrücke, insbesondere in den ersten Wochen. Nutzt diese kurzen Wege bewusst, um dem Welpen die nähere Umgebung Schritt für Schritt vertraut zu machen, statt sie nur als reinen Zwischenweg zu betrachten.
Plant auch das Treppenhaus und den Lift mit ein, falls vorhanden, denn diese Übergänge gehören für einen Wohnungswelpen genauso zum Alltag wie für andere Hunde die eigene Gartentür. Übt diese Wege in Ruhe, damit sie schon bald zu einer ganz gewohnten Station auf dem Weg nach draussen werden.
Ein Balkon oder eine Terrasse, falls vorhanden, kann zusätzlich als kleiner Rückzugsort mit frischer Luft dienen, auch wenn er keinen eigenen Garten ersetzt. Unter Aufsicht darf der Welpe dort kurz die Aussenluft geniessen, Geräusche von der Strasse hören und Vögel beobachten, was seine Sinne auf angenehme Weise zusätzlich anregt. So entsteht selbst ohne Garten eine abwechslungsreiche Umgebung, die den Wohnungsalltag für den Welpen deutlich bereichert.
Mit einer guten Portion Planung und regelmässigen Spaziergängen fehlt einem Wohnungswelpen nichts Wesentliches im Vergleich zu einem Hund mit eigenem Garten. Im Gegenteil, der tägliche Weg nach draussen sorgt sogar für zusätzliche Abwechslung, die ein eigener, immer gleicher Garten so nicht bieten könnte.